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10. Mai 2016
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Langlaufreise Silvretta und Montafon 2016

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Das war Silvretta & Montafon im Februar: 14 Langlaufbegeisterte machten sich auf die Reise nach Vorarlberg. In München war Tauwetter – und wir mussten uns gleich für den ersten Tag besonders hoch gelegene Loipen aussuchen…

„Einstand“ am Bödele nahe Dornbirn

Die hochgelegene Loipe war schnell gefunden. Wir fuhren mit dem Bus von Dornbirn hinauf auf’s „Bödele“. Kurz vor dem Ziel ging tatsächlich der Regen in Schnee über – und wir konnten auf den recht gut gespurten Loipen rund um den gleichnamigen Berg unsere Runden drehen.

Am Nachmittag ging es dann ins Quartier: Unser Stützpunkt für die vier Tage sollte das Hotel „Einhorn“ in Bludenz sein. Bludenz liegt sozusagen am Eingang des Montafon und ist verkehrsmäßig, da wir mit Bus und Bahn unterwegs sind, ein idealer Ausgangspunkt.

Über den Silvrettapass – das Highlight

Für den Tag 2 dann gleich das Higlight der Reise. Top-Wetter war angesagt und das war wichtig, denn es sollte hoch hinaus gehen: Zum Silvrettasee.
Eine recht ungewöhnliche Anreise dorthin: Wir fuhren mit der Vermunt-Seilbahn von Partenen aus bis zum Eingang eines Tunnels  fahren, der für die Versorgung des Pumpspeicherwerkes gebaut worden war und im Winter touristisch genutzt wird. Durch den Stollen fahren gelbe Taxibusse, die Schneeschuhwanderer und Langläufer zum Silvrettasee bringen.

Dort oben schönstes Sonnenwetter und eine unberührte Winterlandschaft am Fuße der Vallüla. Unser Plan: Die Loipen am Silvrettasee „durchprobieren“ und danach talab nach Galtür und Ischgl abfahren – 700 Höhenmeter bergab. Dem Plan stand nix mehr im Wege außer eine kurze Wegsperrung wegen Lawinengefahr. Rückfahrt zu unserem Quartier in Bludenz dann durch das Paznauntal mit dem Bus und ab Landeck mit dem InterCity über den Arlbergpass zurück nach Bludenz. Eine schöne Rundreise!
 

Loipen um Lech – top schneesicher

Auch wenn sich die Wiesen in Bludenz in schönstem Grün zeigten, Langlauf war auch am dritten Tag wieder angesagt. Die Loipen um Lech Richtung Formarin- und Spullersee waren an jenem Sonntag das Ziel. Von Lech aus nutzen wir die Loipe in das wunderschöne Tal. Abseits des üblichen Skitrubels, den man um Lech und Zürs ansonsten vorfindet.
 

Am letzten Tag: Verwalltal

Start der Rückreise und Anfahrt zum Loipen-Ausgangspunkt waren eins: Der Zug brachte uns nach St. Anton am Arlberg. Wir unterbrachen quasi die Rückreise, um für drei, vier Stunden westlich von St. Anton noch die Verwallloipe zu probieren. Der Schnee war wiederum unschlagbar gut und die Landschaft sowieso. Wir waren auf der Loipe, die bis zum Verwallsee führt und ihn umrundet, fast allein – und jeder konnte hier nochmal den super Schnee genießen (die 2016er Wintersaison bot ja davon zu Hause nicht allzu viel) – bevor wir die Heimreise antraten.
 

Du hast Interesse an ähnlichen Langlaufreisen?

Tipp für die nächste Wintersaison: Um das letzte Januarwochenende gibt es wieder eine viertägige Langlaufreise, diesmal ins Stubaital. Interessenten melden sich bei  Wolfram@gocmuenchen.de